Basiswissen EinsPsy Stufe 1

Die einzige Art der Integration

 

Ein Haus- und Hofbegriff der psychotherapeutischen Psychologie aller Richtungen, ein Allerweltsterminus von aller Psychowelt bis zur großen, weiten, vom Persönlichen bis zum Politischen.

 

Annäherung

 

Nähern wir uns an, das ist unverdächtig! Integration braucht Nähe. Zu viel Distanz desintegriert. Zu viel Nähe auch. Es geht um die richtige Balance zwischen Nähe und Distanz.

Die persönliche Integration beginnt damit, daß man die Anwesenheit von etwas bemerkt und gütigst oder gefälligst auch zur Kenntnis nimmt, das sind die Schritte der horizonterweiternden Ausrichtung des Gewahrseins und der Übernahme der Verantwortung für sich selbst.

Ob es Jahre oder Jahrzehnte der störrischen Allüren bedarf, eines schönen Tages hat man genug davon und gesteht sich ein, was zu verleugnen lächerlich geworden ist, aus Ehrgefühl.

 

HAKOMI, VEREHRTE INTEGRATION?

Wie der Hopiist sagt.

Wo stehen Sie, gnädige Frau, in der Beziehung zu den vielen Welten?

Das ist der Schritt der Betrachtung des Ein- und Zugestandenen. Der kann lang dauern, weil es viele Welten gibt. Sogar unendlich lang, weil es unendlich viele Welten gibt.

Wenn sich einer damit trösten will, daß er ohnehin nach bestem Wissen und Gewissen den Sinn der Dinge erforscht, ist das ein sanftes Ruhekissen.

Das sind die, welche 5 plus/minus 2 Inkarnationen einkalkulieren, bevor sie sich über ihre Fortschritte Sorgen machen.

Wie lang braucht ein Kind, bis es sagt, ob ihm ein Bild gefällt? Man sollte fast besser fragen, wie lang braucht ein Erwachsener, sich auf die Antwort zu konzentrieren.

Das gefällt uns so andächtig, wenn wir die ersten paar Male den Zustand des von selbst sich ereignenden unmittelbaren Gewahrseins dessen, was in unseren Sinnen ist, erleben.

Ehe ihr das Gewahrsein jenseits der Zeit nicht übt, ist kein Ende der Quälerei mit euch selbst, Gott und der Welt, sagt der vorletzte der Propheten.

 

Bestimmung

 

Die Integration der Dummheit ist die Gelassenheit ihr gegenüber.

Die Integration der Klugheit ist die Gelassenheit ihr gegenüber.

Die Integration der Trägheit ist die Gelassenheit ihr gegenüber.

Die Integration der Disziplin ist die Gelassenheit ihr gegenüber.

Der Leser kann die Reihe selber weiterschreiben, wenn er das Prinzip bis auf die Nebennieren testen will, bevor er es integriert.

 

Tertium non datur integrationis

Wie der Lateiner sagt.

Mehr muß man nicht erklären oder verstehen, was Integration ist.

Intrapsychisch und interpsychisch, privat und öffentlich, persönlich und politisch – immer dasselbe. Gott sei Dank! Ist das schon so schwierig durchzukriegen und beizubehalten bei sich selbst, daß man schwerlich noch andere Hürden vertrüge.

Gott sei Lob und Preis! Was gibt es Schöneres, als die Einsicht in die Übereinstimmung zwischen der Logik des Prinzips und dem Erscheinen der Dinge.

Was wäre das Ende des Seins?

Die Nichtübereinstimmung. Nicht nur das Ende der Einsicht und daher der Erkenntnis und des Verstehens, vielmehr das Ende aller Struktur und Form und Ordnung manifestierender Wirkung.

Man kann dem Sein zwiespältig gegenüberstehen, aber wäre es nicht, was tun mit unserer Lust am Spalten?

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